Magellantherapie
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Magellantherapie
Diese Therapie wird bei Patienten mit chronischen Wunden in Diabeteszentren angewandt. Für dieses Verfahren,
das seit Ende 2002 angewandt wird, entnimmt man dem Patienten 50 Milliliter Blut.
Durch eine Zentrifuge werden innerhalb von 17 Minuten die Blutplättchen heraus gefiltert. Mit denen wird dann per
Spritze die Wunde wieder aufgefüllt. Der Patient muss dann strikte Betruhe einhalten, da die Wunde mit
einem Folienverband für zwei Tage fest verbunden/verschlossen wird. Durch die Wachstumsfaktoren,
die in den Blutplättchen enthalten sind, wird die Wundheilung innerhalb der nächsten zwei Wochen angeregt.
Bei Patienten mit Durchblutungsstörungen ist die Behandlung nicht besonders erfolgsversprechend.
Dieses Verfahren kann nicht nur bei diabetischen Füßen, sondern bei allen tiefen, nicht heilenden Wunden angewandt werden.

